Spinat
Spinat ist ein 30 cm und höher werdendes zartes Blattgemüse, das mit der Rote Bete und der Melde verwandt ist. Seine fleischigen Blätter bilden eine Rosette. Frühe Aussaaten ergeben den feinblättrigen Frühjahrs- und Sommerspinat, spätere den gröberen
Winterspinat. Bei der Unterscheidung von "Blatt-" und "Wurzelspinat" handelt es sich nicht um verschiedene Kulturformen, sondern um unterschiedliche Ernteverfahren.
Als Heimat wird Mittelasien vermutet. Heute wird Spinat weltweit angebaut, mit Ausnahme der Tropengebiete. Die Hauptanbauländer in der EG sind Italien, Frankreich und Deutschland. Spinat ist ganzjährig erhältlich.
Der ernährungsphysiologische Wert des Spinats ist enorm hoch. Nicht umsonst sagt der
Volksmund: "Spinat ersetzt die halbe Apotheke." Er ist reich an den Mineralstoffen Phosphor, Kalium, Calcium, Magnesium, Kupfer, Jod, an Eiweiß, an Kohlenhydraten, Provitamin A sowie an den Vitaminen B1, B2 und C. Besonders herausgestellt wird gerne der Gehalt an Eisen, ungefähr 3 mg% in frischem Spinat. Spinat fördert die Blutbildung und die Sekretion der Bauchspeicheldrüse, der Magenschleimhaut und der Galle. Wie man sieht – ein äußerst wertvolles Gemüse!
Bereits
zubereiteter Spinat sollte nicht wieder aufgewärmt werden, da sich das im Spinat befindliche Nitrat in Nitrit umwandelt und zu Gesundheitsstörungen führen könnte.
Spinat sollte nur vorsichtig erwärmt werden um die oben erwähnten Inhaltsstoffe zu erhalten. Oder probieren Sie einmal die vielfältigen Spinatzubereitungsarten der italienischen Küche.

Früchte Gleitzmann