Rettich
Rettiche sind rund, zapfen- oder spindelförmig, bis 30 cm lang und in der Farbe weiß, rosa, rot, braun, violettblau bis schwarz und rot mit weißen Spitzen. Das hinter der rauen oder glatten Schale befindliche Fleisch ist stets weiß.
Rettich
ist in Vorderasien heimisch und gehört zu den ältesten Kulturpflanzen. Der Schwerpunkt des Rettichanbaus liegt heute in Ostasien, in China, Japan und Korea; in Europa sind es die Länder Frankreich, Italien, Österreich, die Niederlande und Deutschland. Das Angebot bei uns ist ganzjährig, wozu die Importe beitragen.
Rettich kommt eine hohe ernährungsphysiologische Bedeutung zu. Inhaltsstoffe sind: Kohlenhydrate, Eiweiß, Fett, Calcium, Kalium, Phosphor, Natrium, Eisen, die Vitamine B1,
B2, Niacin und C. Mit dem höchsten Basenüberschuss gehört Rettich zu den gesundheitlich wertvollsten Gemüsen. Den ihm innewohnenden Senfölen ist auch die Diät- und Heilwirkung zuzuschreiben. Rettich wirkt appetitfördernd und bei Gallen- und Leberleiden sowie bei Gicht und Gelenkrheumatismus.
Gegen Husten, Heiserkeit und chronische Bronchitis hilft angemachter Rettichsaft mit Zucker oder Honig. Kühl und nicht zu trocken aufbewahrt, ist Rettich bis 10 Tage haltbar.
Rettich wird
überwiegend roh verzehrt – gerieben, geschnitten, als Brotbelag oder zu Salaten. Durch Salzen verliert er erheblich an Wasser. Es gibt eine Reihe von Kochrezepten wie Rettichauflauf oder Rettichsuppe. Beim Erhitzen geht allerdings der intensive Rettichgeschmack verloren.

Früchte Gleitzmann