Radieschen

Radieschen sind kugelig rund, können aber auch langoval, zylindrisch oder rübenartig halblang gestreckt sein. Die Farbe variiert von weiß über rosa, rot und violett bis zweifarbig weißrot gestreift oder halbweiß/halbrot; innen sind Radieschen stets weiß.

Als Heimat wird Vorderasien, aber auch China vermutet. In Europa sind radiesartige Formen erstmals im 16. Jahrhundert in Frankreich aufgetreten, viel später als der verwandte Rettich. Heute sind Radieschen ein in der ganzen Welt bedeutender Marktartikel. Die USA produzieren soviel wie die Niederlande, Frankreich, Italien, Spanien und Griechenland zusammen. Radieschen sind das ganze Jahr über erhältlich.

Von den Inhaltstoffen – Zucker, Eiweiß, Fett, Calcium, Kalium, Phosphor, Natrium, Eisen, Provitamin A, die Vitamine B1, B2 und C – ist besonders Allylsenföl zu erwähnen, das für den scharfwürzigen Geschmack des Radieschens verantwortlich ist.

Radieschen sind kein Lagergemüse. Nachlassende Frische kann man am Welken und Vergilben der Blätter ablesen.

Radieschen werden roh verzehrt, in Scheiben geschnitten oder geraspelt und gesalzen aufs Butterbrot, als Salat angerichtet oder auf Rohkostplatten serviert. Auch als dekorative Garnierung eignen sich Radieschen.

 

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