Quitte
Quitten werden in Apfel- und Birnenquitten unterschieden. Apfelquitten haben ein knorpelig-holziges, hartes, trockenes, mehr oder weniger rötliches Fruchtfleisch. Birnenquitten hingegen sind weicher und aromatischer mit hellrotem Saft. Größe und
Gewicht variieren je nach Sorte, auch über 1000 g schwere Früchte sind keine Seltenheit. Die grüne bis goldgelbe Schale ist ledrig-hart und glatt. Ist die Quitte vollreif, leuchtet sie zitronengelb und ist mit einem leichten, selbstabfallenden Flaum bedeckt.
Die Heimat der Quitte ist in Zentralasien. Neben unserem heimischen Anbau wird sie hauptsächlich in Spanien, Frankreich, Italien, den Niederlanden, Ungarn und auf dem Balkan geerntet. Die Erntezeit beginnt meist nach den ersten
Nachtfrösten, also im September und November.
Die Inhaltsstoffe der Quitte sind: Weinsäure, Apfelsäure, Zucker, Tannin, die Mineralstoffe Kalium, Calcium, Phosphor, Vitamin C und viel Pektin als ausgezeichnetes Geliermittel.
Bei längerer Lagerung verfärbt sich das Fruchtfleisch braun. Auch sollte man Druckstellen vermeiden, da die Früchte dann sehr schnell faulen.
Quitten sind hervorragend für die Verarbeitung zu Kompott, Gelee (aufgrund ihres hohen Pektingehaltes mit
Schale verarbeiten), Likör, Quittenbrot und anderen Backwaren geeignet.

Früchte Gleitzmann