Nektarine
Nektarinen besitzen eine glatte, attraktive, rötlich glänzende Fruchthaut, haben festes, meist gelbes, seltener weißes Fruchtfleisch, welches süß oder pikant säuerlich schmeckt, und eine gute Steinlöslichkeit. Bemerkenswert ist die Fülle an Saft
und Aromastoffen.
Es gibt verschiedene Theorien über die Entstehung der Nektarine. Einmal soll es sich bei ihr um eine Mutante des Pfirsichs, ein andermal um einen Bastard – entstanden aus einer Kreuzung von Pfirsich und Pflaume – handeln. Erst durch bessere Züchtungen in den letzten Jahrzehnten, vornehmlich in den USA, erlebte sie ihren geschmacklichen und kommerziellen Aufschwung. Anbau findet hauptsächlich in Italien, Frankreich, Spanien, Griechenland, Kalifornien, Chile
und Südafrika statt. Einfuhren kommen aus allen diesen klimatisch, begünstigten Ländern.
Die Inhaltsstoffe von Nektarinen sind dieselben wie die von Pfirsichen. Besonders hervorgehoben wird meistens der Gehalt an Karotin (Provitamin A). Nektarinen wirken entwässernd und verdauungsfördernd.
Die Nektarine ist sehr stoß- und druckempfindlich.
Die Verwendung erfolgt wie beim Pfirsich: Die Frucht wird roh mit Schale genossen oder in Stückchen geschnitten und als besonders
leckere Zutat in Obstsalate gegeben. Aber auch als Dekoration für Fleischspeisen eignen sich Nektarinen.

Früchte Gleitzmann