Stachelbeere

Stachelbeer-Sträucher werden bis 2 m hoch. Sie sind mit Dornen bewehrt und im Winter kahl. Die einzeln oder paarweise hängenden Stachelbeeren  haben etwa die Größe von Kirschen. Ihre Schale ist glatt und fest und mit mehr oder weniger borstigen Flaumhaaren bedeckt. Reife Beeren sind von weißlich-grüner, goldgelber, oder hellbrauner bis roter Färbung. Die  Früchte sind durchscheinend und mit weißlichen Streifen durchzogen. Das weiche, saftige Fruchtfleisch, voll mit kleinen essbaren Kernen, schmeckt je nach Reifezustand und Sorte sauer bis köstlich süß.

Beheimatet  ist die Stachelbeere in Eurasien und Nordafrika. Mitte des 18. Jahrhunderts wurde sie in Kultur genommen. Ihr Anbau erfolgt in allen gemäßigten Klimazonen der Welt. Hauptanbauländer sind die Bundesrepublik, Polen,  England, Niederlande und Ungarn. Die Saison beginnt im Mai, steigert sich im Juni, fällt im Juli ab und ist bis September beendet.

Reife Stachelbeeren weisen nach den Tafeltrauben den höchsten Zuckergehalt unter  unseren einheimischen Beeren auf. Der angenehme säuerliche Geschmack ist auf den hohen Gehalt an Wein-, Äpfel- und Zitronensäure zurückzuführen, ebenso die appetitanregende und verdauungsfördernde Wirkung. An  wesentlichen Inhaltsstoffen sind noch zu erwähnen: Vitamin C, Pektin, Kalium, Natrium, Calcium und Phosphor.

Stachelbeeren eignen sich sehr gut zum Tiefgefrieren.

Reife, frische Stachelbeeren sind eine  wahre Delikatesse. Vorzüglich eignen sie sich aber auch für Kompott, Marmelade, Konfitüre, Gelee, Kaltschalen, Kuchen- und Tortenbelag.

 

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