Erdbeere
Die Erdbeere ist die "Königin" der Beerenobstsorten; unsere heimische Walderdbeere ist geschmacklich unübertroffen. Botanisch gesehen ist
die Erdbeerpflanze eine Staude. Die Erdbeerfrucht, eine Scheinfrucht, ist die fleischig verdickte Blütenachse. Je nach Sorte variieren Erdbeeren in Form und Größe; sie sind hell- bis dunkelrot und mehr oder weniger fest und saftreich. Die Sortenvielfalt bei Erdbeeren ist unübersehbar und ständig in Bewegung.
Unsere schöne, großfrüchtige Erdbeere ist vor über zwei Jahrhunderten aus zufälligen Kreuzungen verschiedener amerikanischer Wildarten entstanden. Erdbeeren werden
heute in nahezu allen Ländern der Erde angebaut. Die Züchtung hat Sorten hervorgebracht, die in allen Klimabereichen kultiviert werden können. Die deutsche Produktion fällt in die Monate Juni/Juli. Hauptsächlich in den Frühjahrsmonaten erreichen uns bei ständig steigender Nachfrage Einfuhren aus Israel, Spanien, Italien und später auch aus Frankreich, Belgien und Holland.
Erdbeeren haben einen hohen Gehalt an den Mineralstoffen Natrium, Calcium, Kalium, Phosphor und besonders Eisen, an
Fruchtsäuren und Vitaminen (Provitamin A, B1,B2, C). Erdbeeren entgiften den Darm, kräftigen das Immunsystem und den Stoffwechsel, wirken entwässernd, blutbildend und fördern das Zellwachstum.
Erdbeeren sollten so rasch wie möglich verbraucht werden, da sie sehr schnell nachreifen und leicht verderblich sind.
Erdbeeren sind in erster Linie Früchte für den Frischverzehr mit oder ohne Zucker, mit Sahne, Milch, Eis, für Obstkuchen und -salate, Quarkspeisen, Milchmixgetränke,
Eiscreme und Bowlen. Sowohl für die häusliche wie für die industrielle Marmeladenherstellung ist die Erdbeere die wichtigste Frucht.

Früchte Gleitzmann